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	<title>.: Sri Lanka, Rosegarden :. &#187; Status der Frauen</title>
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	<description>Urlaub für Rollstuhlfahrer in den Tropen</description>
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		<title>Emanzipation der Frauen auf Sri Lanka</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 11:21:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Status der Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Emanzipation Frauen Sri Lanka]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Emanzipation der Frauen schreitet auch in den asiatischen L&#228;ndern immer weiter fort, und auch dort haben die M&#228;nner so ihre Probleme damit. Immer mehr Frauen stehen im Beruf ihren Mann und versp&#252;ren &#252;berhaupt keine Lust zu heiraten. Im &#8220;Sunday Observer&#8221; erschien zu diesem Thema 1994 ein Artikel unter dem Titel &#8220;Spinsterhood or Motherhood?&#8221; (man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Emanzipation der Frauen schreitet auch in den asiatischen L&#228;ndern immer weiter fort, und auch dort haben die M&#228;nner so ihre Probleme damit. Immer mehr Frauen stehen im Beruf ihren Mann und versp&#252;ren &#252;berhaupt keine Lust zu heiraten. Im &#8220;Sunday Observer&#8221; erschien zu diesem Thema 1994 ein Artikel unter dem Titel &#8220;Spinsterhood or Motherhood?&#8221; (man kann dieses Wortspiel nicht ins Deutsche &#252;bertragen, aber es bedeutet &#252;bersetzt &#8220;Alte Jungfer&#8221; oder Mutter?). Das Bild der alten Jungfer trifft auf die jungen, attraktiven und erfolgreichen Single-Frauen Sri Lankas wirklich nicht zu, obwohl die g&#228;ngigen moralischen Werte ihnen das Leben wohl nicht einfach machen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Aber auch in den asiatischen L&#228;ndern ist in den letzten Jahren in Teilbereichen ein Gesinnungswandel eingetreten:</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Wo fr&#252;her die Heirat als Schl&#252;ssel zu Gl&#252;ck und Sicherheit im Leben einer Frau galt, sind heute alleinlebende berufst&#228;tige Frauen nichts au&#223;ergew&#246;hnliches mehr. F&#252;r viele berufst&#228;tige Frauen ist das Single-Dasein die einzige Alternative, da sie ansonsten ihre berufliche Karriere f&#252;r Ehe und Familie aufgeben m&#252;&#223;ten. Eine Studie ergab, da&#223; auf Sri Lanka 36% der berufst&#228;tigen Frauen unverheiratet sind. Wenn sich diese Frauen doch noch entscheiden zu heiraten, sind sie meist schon zwischen 28 und 30 Jahren alt, ein enormer Altersanstieg im Vergleich zu fr&#252;heren Zeiten. Wie in den westlichen L&#228;ndern kommen auch hier Karriere und Beruf vor der Ehe und Familie. Viele Frauen wollen ihr Single-Leben auch gar nicht missen und ihre Freiheit und Ungebundenheit gegen l&#228;stige Hausfrauenpflichten und Kindergeschrei eintauschen. Doch wie &#252;berall haben auch in Sri Lanka die Single-Frauen mit den Vor- und Nachteilen des Alleinseins zu k&#228;mpfen. Nicht alle unverheirateten Frauen haben sich diesen Status freiwillig gew&#228;hlt, oft ist eine fehlende Mitgift Schuld daran. Auch ist es nicht so einfach den richtigen Mann zu finden.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Die vielen Heiratsanzeigen in den Zeitungen geben einen kleinen Einblick in diese Problematik. Viele M&#228;nner sind auch durch das neue Selbstbewu&#223;tsein der Frauen verunsichert und sehen dem Vormarsch der Frauen mit Schrecken entgegen. So erschien ebenfalls im &#8220;Sunday Observer&#8221; im Dezember 1993 ein Artikel mit dem Titel &#8220;Frauen, &#252;berall Frauen&#8221;, in dem der &#8211; nat&#252;rlich m&#228;nnliche Autor- entsetzt feststellt, da&#223; er bei einem Tro&#223; Schulkinder mehr M&#228;dchen als Jungen gesehen hat. In Banken, B&#252;ros und Post&#228;mtern dasselbe Ph&#228;nomen: &#252;berall mehr Frauen als M&#228;nner. Sogleich taucht vor seinem geistigen Auge ein Horrorszenario auf: In nicht allzu ferner Zukunft k&#246;nnten auf einen Mann zehn Frauen kommen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Die ausgemalten Folgen w&#228;ren entsetzlich:</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es w&#252;rde das langsame Aussterben der m&#228;nnlichen Rasse bedeuten. Samenb&#228;nke m&#252;&#223;ten dann den Fortbestand der Population sichern und die Frauen w&#228;ren dann nicht einmal in dieser Hinsicht mehr von den M&#228;nnern abh&#228;ngig. Welche Vorstellung! Gottseidank nimmt der Autor sich und seinen Artikel selbst nicht ernst, doch kann man eine kleine Identit&#228;tskrise bei den M&#228;nnern nicht leugnen, die auch wohl noch eine Weile andauern wird.</p>

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