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	<title>.: Sri Lanka, Rosegarden :. &#187; Veddas</title>
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	<description>Urlaub für Rollstuhlfahrer in den Tropen</description>
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		<title>Was sind Veddas?</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 11:48:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veddas]]></category>
		<category><![CDATA[Veddas Sri Lanka]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Veddas, die Ureinwohner Sri Lankas, die schon seit tausenden von Jahren auf der Insel leben, sind nun vom Aussterben bedroht. Durch die Rodung des Dschungels und die Umwandlung in Ackerland, wurde ihnen ihr Lebensraum genommen. Zwar wurden sie in D&#246;rfern wieder angesiedelt, doch das f&#252;hrte dazu, da&#223; sie sich mit Singhalesen und Tamilen mischten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die <strong>Veddas</strong>, die Ureinwohner <strong>Sri Lankas</strong>, die schon seit tausenden von Jahren auf der Insel leben, sind nun vom Aussterben bedroht. Durch die Rodung des Dschungels und die Umwandlung in Ackerland, wurde ihnen ihr Lebensraum genommen. Zwar wurden sie in D&#246;rfern wieder angesiedelt, doch das f&#252;hrte dazu, da&#223; sie sich mit Singhalesen und Tamilen mischten, wodurch es heute nahezu keine echten <strong>Veddas</strong> mehr gibt.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Die Bedrohung dieses Volkes setzte jedoch erst im 20. Jahrhundert ein, wo ehrgeizige Siedlungsprojekte die Veddas aus ihren angestammten Lebensr&#228;umen vertrieben. Nur noch rund 600 Ureinwohner soll es auf Sri Lanka geben, die in der traditionellen Art und Weise als J&#228;ger und Sammler leben. Sie siedeln in Heningala ( nahe Girandurukotte), im Maduru Oya Nationalpark und im Dschungel in der N&#228;he von Mahiyangana.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Das Wort <strong>Vedda</strong> stammt von <strong>Vydha</strong> ab, ein Wort aus dem <strong>Sanskrit</strong>, das J&#228;ger bedeutet. Die Ureinwohner Sri Lankas wohnten in H&#246;hlen oder primitiven H&#252;tten und lebten von der Jagd. Bewaffnet waren sie mit Pfeil und Bogen und einer Axt. Diese Axt war unerl&#228;&#223;lich f&#252;r das &#220;berleben im Dschungel und auch heute noch tragen die Veddas eine Axt, sogar wenn sie in D&#246;rfern leben und sie eigentlich gar nicht mehr ben&#246;tigen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Diejenigen <strong>Veddas</strong>, die noch im Dschungel leben, k&#246;nnen noch gut mit Pfeil und Bogen umgehen und beherrschen noch die Methoden, aus dem, was die Natur bietet, Gebrauchsg&#252;ter herzustellen (z.B. Matten aus Bl&#228;ttern oder Taschen aus Rinde).</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Da die <strong>Veddas</strong> als gute J&#228;ger bekannt und ber&#252;hmt waren, holten singhalesischen K&#246;nige in fr&#252;heren Zeiten oft Stammesh&#228;uptlinge als J&#228;ger an ihren Hof. &#220;berhaupt war dieses Volk sowohl bei den Singhalesen als auch bei den Tamilen hoch angesehen und viele Geschichten und Sagen ranken sich um sie.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn viele <strong>Veddas</strong> gar nicht mehr im Dschungel leben, haben sie sich ihre alten Rituale und Br&#228;uche erhalten. Die haben sich ihren Totenkult bewahrt, und in Zeiten der Not f&#252;hren sie ihre T&#228;nze immer noch zur Anrufung der Toten auf. Sie glauben an verschiedene Geister, die sie um Gl&#252;ck und Erfolg bei der Jagd bitten. Kande Yakka ist der Geist des Berges, Gal Yakka ist der Geist des Felsens, und Dola Yakka ist der Geist eines Verwandten. Diese wohlgesinnten Geister werden um Hilfe bei der B&#228;renjagd angerufen und sollen die Jagdhunde sch&#252;tzen, der wertvollste Besitz eines Veddas.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Auch an der Hochzeitszeremonie hat sich nichts ver&#228;ndert. Ein heiratswilliger junger <strong>Vedda</strong> mu&#223; bei dem Vater der Braut um ihre Hand anhalten. Er bringt dazu Geschenke, wie Honig, Betelbl&#228;tter, Kokosn&#252;sse, Reis und Fleisch. Geheiratet wird nur innerhalb eines Clanes und der Clan mu&#223; der Hochzeit zustimmen.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">Das Hochzeitsritual an sich ist einfach. Wenn die Braut einwilligt, bindet sie zur Besiegelung des Bundes dem Br&#228;utigam ein Band, das aus der Rinde der Niyande gemacht wurde, um die H&#252;ften. Dieser Hochzeitsknoten wird von Zeit zu Zeit erneuert. Als Mitgift bringt die Braut n&#252;tzliche Dinge, wie Jagdhunde, eine Axt oder T&#246;pfe, mit in die Ehe ein. Doch auch den Veddas droht das Schicksal aller Naturv&#246;lker. Bald werden ihre Sitten und Gebr&#228;uche nur noch in den Sagen und in den B&#252;chern von Anthropologen nachzulesen sein.</p>

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